Open Call: Network Ecologies
Einreichungsverfahren
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Für die Ausstellung NETWORK ECOLOGIES – Medienkunst aus NRW suchen wir aktuelle Arbeiten von Medienkünstler*innen aus Nordrhein-Westfalen.
Die Ausstellung eröffnet im Rahmen des zweitägigen Summits SYNC: NETWORK ECOLOGIES, der am 17. und 18. Februar 2027 als Kooperation zwischen dem medienwerk.nrw und dem Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln stattfindet. Im Mittelpunkt stehen solidarische Netzwerke: Praktiken des Teilens, der Reziprozität und der gegenseitigen Sorge, die nicht primär Effizienz oder Wachstum maximieren, sondern Lebensfähigkeit und Gerechtigkeit. Solidarische Netzwerke sind gekennzeichnet durch verteilte Entscheidungswege, geteilte Verantwortung und Protokolle, die Zugänge aushandeln statt zu verschließen. Sie fragen danach, wer geschützt, wer sichtbar gemacht und wer in Entscheidungen einbezogen wird.
Die Ausstellung beleuchtet insbesondere die Frage, wie Medienkunst gesellschaftliche Zukunftsnarrative mitgestalten kann. Medienkunst erforscht nicht nur neue Formen des Sichtbarwerdens und Erzählens, sie arbeitet grundlegend in und mit Netzwerken. Netzwerke sind hier sowohl Medium als auch Methode: Sie verknüpfen Produzent*innen, Techniken, Räume und Publikum und ermöglichen kollektive Wissensproduktion, geteilte Infrastruktur und verteilte Verantwortlichkeiten.
Medienkunst zeigt Potenziale technischer und sozialer Infrastruktur auf, macht Netzwerke sichtbar und verhandelbar und fragt aktiv danach, wie diese Netzwerke resilient, gerecht und dekolonial gestaltet werden können.
Ausstellungslaufzeit: 18.02.–18.04.2027
Wie ein Mycelium versteht die Ausstellung Netzwerke als lebendige, oft unsichtbare Gefüge: Sie verbinden unterschiedliche Akteur*innen, ermöglichen Austausch und gegenseitige Unterstützung und schaffen die Grundlage für Resilienz und neues Wachstum. NETWORK ECOLOGIES – Medienkunst aus NRW möchte solche Verbindungen sichtbar machen, stärken und als Ausgangspunkt für eine solidarische Zukunft begreifen.
Bewerben können sich Medienkünstler*innen, deren Arbeit einen direkten Bezug zu NRW hat. Dieser kann sich beispielsweise daraus ergeben, dass die Person in Nordrhein-Westfalen geboren wurde, hier lebt oder arbeitet oder dass sich das Werk inhaltlich unmittelbar mit NRW auseinandersetzt.
Gesucht werden aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Medienkunst, digitale Kunst, Klang, Film, Gaming, interaktive Installation oder verwandten Feldern sowie Performance und Workshop, die sich mit (neuen) Formen von Zusammenleben, Verbundenheit, Abhängigkeiten, Ökologien oder solidarischen Strukturen beschäftigen.
Die vom kuratorischen Team ausgewählten Personen erhalten ein Honorar von 1.000 Euro sowie Unterstützung bei der Organisation und Finanzierung des Transports.
Darüber hinaus werden zwei Neuproduktionen für die Sammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums gesucht. Für die Entwicklung und Realisierung steht jeweils ein Produktionsbudget von 6.000 Euro zur Verfügung. Besonders willkommen sind Einreichungen von migrantischen, postmigrantischen, diasporischen und BIPOC-Medienkünstler*innen aus NRW, die sich im Rahmen des Ausstellungsthemas aus einer Kolonialismus-kritischen Perspektive mit der Sammlung des Museums beschäftigen.
Wir freuen uns auf eure Einreichungen!
Für inhaltliche und organisatorische Fragen steht das Büro medienwerk.nrw zur Verfügung.
Ansprechpartner im Büro medienwerk.nrw:
Patrick Blümel
Telefonische Sprechstunde Stipendium:
Tel. 0178 – 6025 316
Mittwochs 14-16.30 Uhr (ohne Anmeldung).
E-Mail: info@medienwerk-nrw.de
Bei technischen Problemen mit der Einreichung wenden Sie sich bitte per E-Mail an: info@medienwerk-nrw.de