OPEN CALL
NETWORK ECOLOGIES – Ökologien des Miteinanders. Medienkunst aus NRW
Einreichungsverfahren
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Für die Ausstellung NETWORK ECOLOGIES – Ökologien des Miteinanders. Medienkunst aus NRW suchen wir aktuelle Arbeiten von Medienkünstler*innen aus Nordrhein-Westfalen.
Das medienwerk.nrw denkt über Netzwerke der Zukunft und die Zukunft der Netzwerke nach. Wir laden Medienkünstler*innen aus der vielfältigen Szene Nordrhein-Westfalens (NRW) dazu ein, sich mit aktuellen Arbeiten für eine Ausstellung in Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln zu bewerben.
Bis zum 8. November 2026 können Projekte eingereicht werden, die sich mit solidarischen Netzwerken, Zusammenleben und neuen Formen gesellschaftlicher Verbundenheit auseinandersetzen.
Die Ausstellung NETWORK ECOLOGIES – Ökologien des Miteinanders. Medienkunst aus NRW ist eine Kooperation zwischen dem medienwerk.nrw und dem Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln. Im Mittelpunkt stehen solidarische Netzwerke, denen eine dekoloniale Haltung zu Grunde liegt: Praktiken des Teilens, der Reziprozität und der gegenseitigen Sorge, die nicht primär Effizienz oder Wachstum maximieren, sondern Lebensfähigkeit und Gerechtigkeit. Solidarische Netzwerke sind gekennzeichnet durch vielfältige Entscheidungswege, geteilte Verantwortung und Protokolle, die Zugänge aushandeln, statt zu verschließen. Sie stellen zur Diskussion, wer geschützt, wer sichtbar gemacht und wer in Entscheidungen einbezogen wird. Die Ausstellungseröffnung findet im Rahmen der zweitägigen Konferenz SYNC: NETWORK ECOLOGIES. Summit für digitale Netzwerke und soziale Ökosysteme (17. und 18. Februar 2027) im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln statt.
Ausstellungslaufzeit: 18.02.–18.04.2027
NETWORK ECOLOGIES – Ökologien des Miteinanders. Medienkunst aus NRW beleuchtet insbesondere die Frage, wie Medienkunst gesellschaftliche Zukunftsnarrative mitgestalten kann. Medienkunst erforscht nicht nur neue Formen des Sichtbarwerdens und Erzählens, sie arbeitet grundlegend in und mit Netzwerken. Netzwerke sind hier sowohl Medium als auch Methode: Sie verknüpfen Produzent*innen, Techniken, Räume und Publikum, ermöglichen dadurch kollektive Wissensproduktion, geteilte Infrastruktur und verteilte Verantwortlichkeiten – und transformieren fortwährend alle Beteiligten.
Medienkunst zeigt Potenziale technischer und sozialer Infrastruktur auf, macht Netzwerke sichtbar und verhandelbar und fragt aktiv danach, wie diese Netzwerke resilient, gerecht und dekolonial gestaltet werden können.
Wie ein Mycelium – das unterirdische, vernetzte Geflecht von Pilzen – versteht die Ausstellung Netzwerke als lebendige, oft unsichtbare Gefüge: Sie verbinden unterschiedliche Akteur*innen, ermöglichen Austausch und gegenseitige Unterstützung und schaffen die Grundlage für Resilienz und neues Wachstum. NETWORK ECOLOGIES – Ökologien des Miteinanders. Medienkunst aus NRW möchte solche Verbindungen sichtbar machen, stärken und als Ausgangspunkt für eine solidarische Zukunft begreifen.
Bewerben können sich Medienkünstler*innen, deren Arbeit einen biografischen Bezug zu NRW hat. Dieser kann sich beispielsweise daraus ergeben, dass die Person in Nordrhein-Westfalen lebt oder arbeitet oder dass sich das Werk inhaltlich unmittelbar mit NRW auseinandersetzt.
Gesucht werden aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Medienkunst, digitale Kunst, Klang, Film, Gaming, interaktive Installation oder verwandten Feldern sowie Performance und Workshop, die sich mit (neuen) Formen von Zusammenleben, Verbundenheit, Abhängigkeiten, Ökologien oder solidarischen Strukturen beschäftigen.
Die vom kuratorischen Team ausgewählten Personen erhalten ein Honorar von 1.000 Euro sowie Unterstützung bei der Organisation des Transports.
Darüber hinaus werden zwei ortsspezifische Neuproduktionen gesucht, die sich im Rahmen des Ausstellungsthemas kritisch mit den Museumssammlungen, der Institution und den mit ihnen verbundenen globalen Netzwerken auseinandersetzen. Für die Entwicklung und Realisierung steht jeweils ein Produktionsbudget von 6.000 Euro zur Verfügung. Besonders willkommen sind Einreichungen von migrantischen, postmigrantischen, diasporischen, BIPOC- und LGBTQIA*-Medienkünstler*innen aus NRW.
Deadline für die Einreichung: 8. November 2026
Wir freuen uns auf eure Einreichungen!
Bei technischen Problemen oder für inhaltliche und organisatorische Fragen steht das Büro medienwerk.nrw zur Verfügung.
Ansprechperson:
Patrick Blümel
Leitung Büro medienwerk.nrw
Tel. 0178 – 6025 316
E-Mail: info@medienwerk-nrw.de